2003

Januar
Christbaumsammlung


 

 

Wiwö in Schwäbisch Hall


 

 

März
Gaufrühjahrsaktion


 

 

2.-4. Mai
Gaumailager`03


 

auf der Jettenbacher Platte nahe Beilstein. Bei diesem Gaulager, wie auch bei dem vorigen, übernahmen natürlich wir wieder das große Aufbauen der vielen wichtigen Lagerbestandteile (Küche, Waschplatz, Versammlungszelt (->Hohenstaufen, ja, das war was...), Vogteizelt, Lagertor u.v.m.) und so konnte das Gaulager dann auch perfekt durch die Sippe Schwarzmilan bekocht werden (die besten Essen die es je auf einem Lager gab ;-p ).

 

 

4.-6. Juli
Kanufahrt auf dem Kocher


 

Als wir Freitags bei leichtem Regen die Kanus bei Untermünkheim zu Wasser ließen, wußten wir schon: Das wird ein Erlebnis werden! So war es dann auch...
Nach einer eher langsamen Fahrt lagerten wir am Freitagabend (->es war vielmehr schon Freitagnacht...) nur wenige 100m von der hohen Kocher-Autobahnbrücke am flachen Ufer.
Am Samstag wurden die Kanus und die Kajaks dann wieder beladen und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Bei einem der vielen Wehre verletzte sich leider Florian, bei der wagemutigen Aktion das davonschnellende und von gigantischen Wellen fortgerissene Kanu zu fassen zu bekommen, so stark am Fuß, dass er nach Hause und ins Krankenhaus musste.
So gings dann nur noch zu neunt weiter und an diesem Samstagabend zogen wir unsere Kothen an ein paar Bäumen, direkt nach einem Wehr nahe Künzelsau, hoch.
Sonntags fuhren wir noch bis zum nächsten Wehr und ließen uns dann von den Eltern in Künzelsau abholen.

 

 

31. Juli-7. August
Fahrt ins Riesengebirge


 

Dieses Jahr zogen wir zum bösen Berggeist Rübezahl ins Riesengebirge.
Um mit einer bestmöglichen Verbindung dort hinzugelangen, hieß es für uns am Donnerstag, den 31. Juli, um 7Uhr mit dem Bus abzufahren.
In Stuttgart stießen dann noch Uli und Bernhard zu uns fünf (Georg, Urlaub, Jan, Tom und Basti sind damit gemeint...)
So gings dann zu siebt gen Osten.
Glücklicherweise hatte dieses mal jeder seinen Pass dabei und so kamen wir problemlos nach Vrchlabí, unserem Endbahnhof.
Hier trafen wir spät in der Nacht an, suchten uns einen Lagerplatz, bauten unsre Kothe in Rekordzeit auf und waren nun froh in Tschechien angekommen zu sein.
Unser erstes Ziel sollte die Schneekoppe sein (1603m). Um auf deren Gipfel zu gelangen müssten wir über 1100 Höhenmeter bewältigen, doch dies sollte für uns kein Problem darstellen.
So gings dann am ersten Tag los, immer mit Karte und Kompass auf teils einsamen aber auch touristenüberlaufenen Wegen in Richtung Norden.
Als wir am Morgen (9uhr) des dritten Tages die Schneekoppe bestiegen hatten, zeigte sich uns ein gigantischer Ausblick nach Polen und Tschechien.
Da auf dem Kamm des Riesengebirges und somit auch dessen höchstem Berg, der Schneekoppe, die Tschechisch-Polnische Grenze verläuft, ist es eigentlich verboten unerlaubt ins andere Land überzuwechseln, doch dies sollte uns nicht daran hindern neben der polnischen futuritischen Wetterstation unser Frühstück zu genießen.
Nach dem Abstieg wurde Jan auf seine Späheralleinfahrt geschickt, hierzu wird in kürze ein Fahrtenbericht von ihm folgen.
Unser nächstes Ziel war nun die offizielle Elbquelle, die wir auch recht zügig erreichten.
Doch welch ein Anblick bot sich uns: die Elbquelle war ausgetrocknet!!!
Ja, das war schon schade, aber für uns ging es trotzdem weiter in Richtung Rokytnice.
Hier trafen wir Jan wieder, suchten uns gemeinsam einen Lagerplatz für unseren Abschlussabend und zogen am nächsten Morgen zu den Teufelsaugen.
Dies sollte ein Wasserfall mit dem aussehen eines Teufels sein (der Namensgeber musste eine ziemlich abnormale Phantasie haben...)
Nach einem Bad und lustigen Rutschpartien in diesem erfrischenden, kühlen Wasser zogen wir weiter zu unserem Abfahrtsbahnhof in Harrachov, von wo wir zusammen, am Abend des 6. August, heimwärts fuhren.

 

 

19.-21.9.
Landesmarkherbstaktion (Zeitungsauszug)


 

Letzten Freitag zogen 14 tapfere Beilsteiner Piraten nach Gomadingen Island.
Dort sollte eine große Landesmarkherbstaktion unter der Spielidee „Schatzinsel“ stattfinden.
Um der riesigen Schatztruhe habhaft zu werden reisten daher über 200 gefährliche Piraten an, die in ihren verschiedensten Verkleidungen nicht immer einen vertrauenswürdigen Eindruck machten...
Doch dies ist ja bekanntlich egal, es kommt bei einem Piraten immerhin nur auf seinen Mut und seine seemännischen Fähigkeiten an.
Sofort nach der Ankunft auf einer großen Waldwiese nahe Gomadingen (-> bei Reutlingen), wurden kleine Gruppen gebildet die sich in die tiefen des Waldes zurückziehen sollten, denn ab diesem Zeitpunkt war jede Gruppe auf sich alleingestellt und durfte keinem fremden Piraten eines anderen Schiffes mehr trauen.
So kam es dann auch, dass nachts um 22Uhr das Geländespiel begann. Jede Gruppe hatte kleine Schätze mitbekommen, die sie in ihren Lagern gut aufbewahren mussten, um dann die anderen Lager aufzuspüren und auszurauben.
Schon nach kurzer Zeit begann das laute Kriegsgeheul im Wald zu hallen und zahlreiche Piraten wurden über Bord gestoßen, d.h. ein feindlicher Pirat hatte im Kampf gewonnen und den Luftballon am Arm des anderen erfolgreich zum Platzen gebracht.
Am Kampfverhalten war auch deutlich zu erkennen ob man es mit einer Piratin oder einem Poraten zu tun hatte, die Piraten wagten sich oft allein vorwärts um sich gegen den Feind zu stellen, doch die weiblichen Piraten fielen nicht all zu selten in Kleingruppen über zu wagemutige Seemänner her.
Auch dieses wilde Spiel sollte um 1Uhr langsam ausklingen, immerhin musste am nächsten Morgen die klare Anweisung des Bordbuchs, das jede Gruppe mitbekam, befolgt werden.
Dies bedeutete für alle Crews sich in einem großen Waldgebiet einzufinden, dort nach den vielen veschiedenen Händlern zu suchen und sich gegen die allgegenwärtige Skorbut-Krankheit zu wehren, das nur möglich war, indem man in eine zuvor bei einem Händler erworbene Zitrone biss, um so seine Vitamin-C-Mangelkrankheit zu heilen.
Nachdem jede Gruppe so ihre in der Nacht erworbenen Schätze bei den Händlern verkauft hatte, mussten sie die Kartenverkäufer suchen, die ihnen gegen viel zuvor erworbenes Geld, Schatzkartenteile verkauften.
Als dann jede Gruppe in Besitz von Spaten, Pickel und Schatzkarte war, konnte jede Mannschaft mit der Karte fortziehen, um den Schatz zu heben.
Doch nach dem Heben und Öffnen der Schatzkarte sollte sich herausstellen, dass der „richtige“ Schatz erst in der Nähe des Lagerplatzes zu suchen sei.
So kam es dann, dass alle Gruppen gemeinsam in der Nähe des Lagerplatzes um eine riesige Truhe standen, zu der der Schlüssel fehlte.
Doch der Geist des verstorbenen Piraten, der so viele erfolgreiche Raubzüge bestritten hatte, erschien dann in einem großen Schlammbecken, in dem jeder nach dem kleinen Schlüssel suchen durfte.
Schließlich wurde er doch noch gefunden und so fand sich alle abends um ein riesiges Feuer ein, um das Piratenmahl zu verzehren.
Am darauf folgenden Tag zogen die vielen Piraten nun als Pfadfinder durch den Wald, um die Aufgaben des Pfadilaufs, mehr oder weniger, erfolgreich zu meistern.
Nach der Abschlussandacht schipperten alle ruchlosen Piraten wieder ihrer Heimat entgegen und
erwarten schon mit großer Vorfreude das nächste Spielideelager, das im Sommer 2004 unter dem Mythos der Griechischen Antike, als riesiges Bundeslager, stattfinden wird.

 

 

28.9.
Gauturnier


 

Heute war unser diesjähriges Gauturnier.
Dazu trafen sich ca. 40 Sueben auf einer Wiese nahe Beilstein um sich dort gegenseitig zu messen und hauptsächlich Spass zu haben.
Die verschiedenen Mannschaften mussten versuchen den Ball durch Passspiel auf die andere Spielfeldseite zu befördern, um dort die 7 Kegel abzuwerfen.
Damit ein gewisses Gleichgewicht vorhanden war, wurden die Abstände der Kegel zu Abwurflinie variiert und so war es oft nicht leicht die Kegel umzuhauen.
Die “Beilstein-Bone-Crashers” belegten die Plätze 7 und 8.
Das Team “Werwolves”, bestehend aus Berni, Georg, Desirée und Christoph belegten den guten 5. Platz und die super Sippe Schwarzmilan, die unter dem Mannschaftsnamen “Radio Active” auflief, holte sich den grandiosen 4. Platz, ja, da haben wir es den “Werwolves” im Halbfinalspiel gezeigt...

 

 

10. und 11. Oktober
Siedlungsthing


 

Von Freitag auf Samstag war unser diesjähriges Siedlungsthing.
Hierzu trafen sich 18 Beilsteiner Pfadfinder auf unserer Wiese hinter Söhlbach.
Dort bauten wir gemeinsam eine große Oval-Jurte auf, machten es uns darin mit Teppichen und einem großen Feuer gemütlich und begannen am Freitagabend mit den Entlastungen der Amtsinhaber.
Nach diesem wesentlichen Bestandteil unseres Things ging es in einem Schweigemarsch hinauf zur Ruine Helfenberg, in der Schabi als Knappe aufgenommen wurde.
Wieder auf unserem Lagerplatz angekommen, aßen wir noch einen großen Topf voll Früchtequark und beendeten mit einer Andacht unseren ersten Thingtag.
Danach sangen und balgten wir uns noch bis in den frühen Morgen hinein.
Am nächsten Tag wurden unsere Ämter neu besetzt, wobei Georg das Amt des Sieldungsführers um ein Jahr weiterführt, ebenso sein Stellvertreter Jan.
Das heißt in unserer Führung hat sich nichts verändert, doch bei den vielen restlichen Ämtern, wie zum Beilspiel dem Koch oder dem Bannerträger und vielen anderen, zeigte sich das Interesse der Sippe Rotmilan, deren Sipplinge sich in den Neuwahlen zwar nur selten engagiert hatten doch in ihren kurzen, konstruktiven Phasen auch einige Male gewählt wurden (->siehe “News&rdquo
So ging auch dieses Thing zu Ende und ich wünsche allen Amtsinhabern viel Spass und Erfolg bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
Gut Pfad,
Basti

 

 

 

31. Oktober-2. November
Führerrundenrüste


 

Von Freitag auf Sonntag traf sich unsere “neue” Führerrunde (Desirée,Tom und Schabi kamen vor kurzem dazu) in Schwäbisch Hall in der Haller Hütte (Vielen Dank nochmal an die Haller Pfadfinder!), um in einem “All-Round-Kurs” voneinander zu lernen. Den Schwerpunkt nahm das Lernen der perfekt gehaltenen Sippenstunde, aber auch unsere Geschichte, die verschiedenen Stände und deren “Eigenheiten” und vieles mehr ein. Der Zeltbau kam glücklicherweise auch nicht zu kurz, bei dem es für die drei Kleingruppen galt, so schnell wie möglich verschiedene Zelte aufzubauen.
Dadurch, dass der Themenbereich nicht nur auf einen Sektor beschränkt war, gabs wirklich für jeden etwas neues zu lernen und so kann man sagen, dass diese Aktion sehr lehrreich und erfolgreich war.
Gut Pfad,
Basti

 

 

29.November
Andreasmarkt


 

Auch dieses Jahr haben wir auf dem Beilsteiner Weihnachtsmarkt unseren Stand aus vielen Planen aufgebaut, um wieder einmal Waffeln und Tschai zu verkaufen. Den Tschai haben wir gleich neben unserem Stand, über einem großen Feuer, frisch zubereitet und ausgeschenkt. Das Feuer und ein großes Vordach aus langen Stangen und vielen Vierecksplanen, schützten nicht nur gegen den leichten Nieselregen, sondern machten auch auf uns aufmerksam. So durften wir uns über viele verkauften Waffeln und Tschai freuen und ich bedanke mich hier noch bei allen, die beim Aufbau dieses genialen Standes und natürlich auch beim Verkauf, bei allen Fahrgeschichten etc. geholfen haben und wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit.
Gut Pfad und Carpe Diem,
Basti

 

 

20. Dezember
Waldweihnacht


 

Unsere traditionelle Waldweihnacht feierten wir dieses Jahr in der Burgruine Helfenberg. Mit einem Feuer, viel Tschai, Plätzchen und einem Theaterstück der Meute bekamen die rund 70 Anwesenden einiges geboten.
Bei Weihnachtsliedern, einer Weihnachtsgeschichte und einem Diavortrag über unsere diesjährige Tschechienfahrt klang die Feier langsam aus und die Eltern strömten nach Haus.
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr,
Gut Pfad,
Basti